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Die UnterstützerInnen

Julia Cencig, Schauspielerin

 

Julia Cencig - Copyright Michael DürrIch finde es geradezu krank, dass uns von der Medienwelt ein Schönheitsideal vorgelebt (... und also quasi aufgezwungen wird), das für 9 von 10 Frauen nur dadurch zu erreichen ist, dass sie Hunger leiden! Das kann´s doch bitteschön echt nicht sein!

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 Eddie Cole, Sänger

Eddie Cole - Copyright Eddie Cole

Of course I´m all for it! There are a lot of images that are confusing people to what´s beautiful and what isn´t! I support S-O-Ess for healthier examples.

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 Ilse Dippmann, Österreichischer dm Frauenlauf

Ilse Dippmann - Copyright Österreichischer dm Frauenlauf

Der Österreichische dm Frauenlauf soll vor allem Unterstützung der Gesundheit sein.

Anstatt dass sich Mädchen und Frauen nach ungesunden medialen Vor-Bildern krank hungern, sollen sie durch den Österreichischen dm Frauenlauf die Liebe zur Bewegung entdecken und sich dadurch wohl fühlen, zu sich und ihrem Körper stehen und sich so akzeptieren wie sie sind.

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Birgit Indra, Designerin

Birgit Indra_copyright Birgit IndraIch habe seit jeher keine Mode in Größe 32 geschneidert, sondern meine Entwürfe stets auch in Größen jenseits der 38 gefertigt. Meine Mode soll den Körpern der Frauen schmeicheln und Problemzonen gekonnt verstecken, hingegen die Stärken der jeweiligen Figur in Szene setzen. 

Bei meinen Modeschauen habe ich auch Models in Größe 40 und 42 bis hin zu 44 auf dem Laufsteg, weil ich zeigen möchte, dass diese "normalen" Frauen mindestens genauso attraktiv sind wie die sogenannten "Idealfiguren". Aus allen diesen Gründen unterstütze ich S-O-Ess.

(Gesamtes Statement / Zur Person)

 

 

 Sophie Karmasin, Karmasin Motivforschung  

Sophie Karmasin - Copyright Karmasin Motivforschung Karmasin.Motivforschung beschäftigt sich schon sehr lange mit frauenspezifischen Fragestellungen und Themen. Uns ist es daher ein besonderes Anliegen, zu einem Bewusstseinswandel in Zusammenhang mit Geschlechterrollen in der Bevölkerung, bei den Medien und der Wirtschaft beizutragen.

Verschiedene Untersuchungen sollen dabei unterstützen und Rollenklischees und damit in Verbindung stehende Ungerechtigkeiten aufdecken und die Ausgangsbasis für eine öffentliche Diskussion liefern.

[Gesamtes Statement / Zur Person]

 

 

Lilian Klebow, Schaupielerin

Elisabeth Sereda - Copyright Jürgen Knoth

Wir leben in einer Welt die immer äußerlicher wird. Es wird sich zu sehr übers Außen anstatt übers Innen definiert. Inneres und Äußeres, das heisst Emotion und Körper sind direkt miteinander verbunden. Als Schauspieler lernen wir beide Wege zu gehen um zu einer Darstellung zu gelangen: den Weg von Innen nach Außen, das heisst über das Gefühl, die Emotion zur Körperlichkeit oder aber über "außen", das heisst über eine Körperhaltung, eine Körperlichkeit zur Emotion. Aber immer steht Beides in direkter Verbindung. Definiert man sich also nur über das Außen, nur über Bilder und Vergleiche verliert man das Innere. Verliert sich. Und verwischt langsam seine Persönlichkeit.

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 Norbert Kettner, departure

Norbert Kettner - copyright by Martin StöbichMode ist Lebensgefühl und prägt nicht nur Lifestyle und Kultur, sondern ist auch Ausdruck und Parameter des Status Quo einer Gesellschaft. Mode ist etwas Lustvolles und Kulinarisches, ebenso wie das Essen und beides ist für mich eng mit Lebensfreude verbunden.

Als Österreichs einzige Wirtschaftsförderinstitution für Mode verstehen und achten wir die Gesetzmäßigkeiten des internationalen Modebusiness. Dessen identitätsstiftendes Moment – auch in gesellschaftspolitischen Fragen – wird vielfach unterschätzt. Gerade aber weil Mode eine zentrale Ausdrucksform unserer Gegenwartskultur ist, sollten auch kritischen Entwicklungen mit aller gebotenen Sensibilität, aber auch Augenmaß begegnet werden. Auch deshalb unterstütze ich die Initiative SO-ESS.

[Gesamtes Statement / Zur Person]

 Lynne Kieran, Sängerin

Elisabeth Sereda - Copyright Jürgen Knoth

We´re always being told in magazines what to do what to wear how to diet
Get up respect yourself get out of your shell and try it

[Gesamtes Statement / Zur Person]

 

 


 

Nhut La Hong, Mode-Designer Nuth La Hong - Copyright Pichler & Pichler

Meine Mode möchte schöner machen. Schöner kann man schlankere, wie auch stärkere Menschen machen, so wie auch größere und kleinere, klügere wie weniger kluge, denn Schönheit steckt irgendwie in jedem.

Menschen schöner zu machen ist eine gute Sache. Ich tue das gern. Menschen hohlen, leeren Idealen auszusetzen und Sie aus dem Gleichgewicht eines gesunden Körpers zu treiben, hat mit meinen Vorstellungen von Mode nichts zu tun – ist ja das genaue Gegenteil. So kann man Menschen nicht schöner, so kann man sie nur krank machen.

Daher ist es für mich selbstverständlich die Initiative S-O-Ess zu unterstützen, denn wir arbeiten aus derselben Motivation heraus.

[Gesamtes Statement / Zur Person]

 

Jana Madzigon, Mode- und Event-Fotografin

Elisabeth Sereda - Copyright Jürgen Knoth Als Fotografin habe ich ja beruflich viel mit Models zu tun und bin daher auch oft mit den fast schon bizarren Auswüchsen und psychischen und physischen Auswirkungen des Magerkeitswahns konfrontiert.

[Gesamtes Statement / Zur Person]

 

 

 

 

 

Sandra Pires, Sängerin

Sandra Pires - Copyright Markus ThumsMir macht es wirklich große Sorgen, dass die Vorbilder, die wir in Magazinen und dem Fernsehen Tag für Tag zu sehen bekommen, so künstlich und knochendünn wirken. Da kann man nur mit seinem eigenen Körper hadern und sich nicht ideal finden. Deswegen gefällt mir der Ansatz der Initiative S-O-Ess sehr gut, denn no BODY is perfect, aber everybody is somehow beautiful ... Ich unterstütze, weil ich hoffe, dass sich nachhaltig etwas verändern wird!

[Gesamtes Statement / Zur Person]

 

 

 

 

 Inge Prader, Star-Fotografin Inge Prader - Copyright Inge Prader

Seit Beginn meiner Tätigkeit als Modefotografin vor nunmehr schon fast 20 Jahren sind die Models kontinuierlich schlanker geworden und mittlerweile bei einem Punkt angelangt, der jenseits jeder Vernunft und Ästhetik liegt. Zudem werden in den letzten Jahren alle Fotos digital nachbearbeitet (Beine verlängert, Popos verkleinert etc.), sodass die Mädchen einem unerreichbaren Schlankheitsideal nachlaufen. Die sich daraus ergebenden physischen und psychischen Probleme sind offensichtlich und beklemmend mit anzusehen. Ich glaube, dass dieser tödliche Kreislauf nur zu durchbrechen ist, wenn sich das allgemeine Schönheitsideal in unserer Gesellschaft ändert. Dazu würde ich gerne versuchen beizutragen und deshalb unterstütze ich gerne die Initiative S-O-ESS.

[Gesamtes Statement / Zur Person]

 Cordula Reyer, Top-Model

Cordula Reyer - Copyright Günther Parth

Man sollte Größe 32 von den Catwalks verbannen. Wenn Modenschauen wieder in 34 und 36 stattfinden, ist das schon ein guter Anfang.

Denn: Junge Mädchen orientieren sich immer an Vorbildern. Sie möchten aussehen wie bestimmte Models oder Schauspielerinnen anstatt zu sagen: So wie ich bin, bin ich perfekt.

[Gesamtes Statement / Zur Person]

 

 Doris Rose, Jones                Doris Rose - Copyright Inge Prader   
  

Models mussten schon immer schlank sein. Das ist kein plötzlicher Trend, nur dass die Models immer dürrer (nicht schlanker, sondern dürrer!) werden, das ist der wunde Punkt an der Geschichte. Aber nicht nur Models werden immer dürrer, auch Stars, Leute der internationalen Medienwelt und Sängerinnen unterwerfen sich dem „ Size-Zero-Wahn“ und leben dem Publikum eine unnatürliche Lebensweise vor. Ich hoffe auf die Eigenverantwortung der Branche.

„Size-Zero“ ist uncool – stop it.

 

[Gesamtes Statement / Zur Person]                                                                                                                                                                 

 

 Melanie Scheriau, Top-Model

Scheriau - Copyright Jones.at Ich finde, wir werden in den Medien von den falschen Schönheits- und So-ist-man-cool-Idealen bombardiert! Es ist nicht cool, jede Nacht aus einem Nachtclub zu torkeln; es ist nicht cool, den ganzen Tag an einem Salatblatt herum zubeißen; es ist nicht cool, sich runterzuhungern, nur weil ich wie mein Lieblingsstar aussehen will.

Cool ist, sich und seine Figur so zu umarmen und akzeptieren wie man ist: Hey, ich hab ein paar Kilos mehr oder bin von Natur aus dünn; ich bin so wie ich bin und Basta damit!

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 Elisabeth Sereda, Journalistin und Hollywood-Korrespondentin

Elisabeth Sereda - Copyright Jürgen Knoth

Wir leben in einer Wohlstandsgesellschaft. Wir haben genug zu essen. Wir können uns der Information über gesunde Ernährung nirgendwo entziehen. Wir haben Zugriff auf Bio-Nahrungsmittel. Wir können es uns leisten.

Trotzdem steigt der Prozentsatz der Essstörungen. Warum? Weil wir vom Modelbusiness und Hollywood – und Hollywood wiederum auch in erster Linie vom Modelbusiness – von Schönheitsidealen geprägt sind, die nicht nur unrealistisch aussehen sondern es auch sind. Wer wie ich diese sogenannten "Vorbilder" in Natura sieht, weiß wie viele in Wirklichkeit grau, farblos, ausgezehrt, ja: krank wirken. Hundertmal lieber Scarlett Johansson mit ihren natürlichen Rundungen und dem Hang zum Vanillepudding als Katie Holmes, die die Kalorien in der Zitronenscheibe in ihrem Mineral zählt.

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Andrea Stoidl, Österreichische Werberat

Stoidl_AndreaWerbung arbeitet intensiv mit Bildern, idealisiert und akzentuiert – ist Botschafter und Mittler zugleich. Und Werbung trägt Verantwortung. Zu diesem Zwecke hat der Österreichische Werberat in enger Zusammenarbeit mit Interessensvertretungen und der Industrie Selbstbeschränkungsrichtlinien erarbeitet, die verhindern sollen, dass u.a. irreführende Werbemaßnahmen gesetzt werden.So dürfen beispielsweise keine Darstellungen oder Aussagen erfolgen, die ein gesundheits-schädigendes Verhalten oder gesundheitsschädigende Körperformen (zB. Bulimie, Anorexie, Adipositas etc) insbesondere in Bezug auf Körpergewicht, propagieren.
Wir unterstützen S-O-ESS, weil wir denken, dass wir nur gemeinsam nachhaltig etwas bewirken können. 

 

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Christina Stürmer, Popsängerin

 

Christina Stürmer - Copyright by KasskaraEssen ist für mich etwas wie Entspannung :-) Wenn ich in Promotionzeiten, auf Tour oder während Fotoshootings Hunger habe und nichts essen kann, dann werde ich innerhalb kürzester Zeit sehr launisch. Nachdem ich jetzt doch schon einige Fotoshootings mitgemacht habe, weiß ich, dass immer sehr viel getrickst wird. Der Schein trügt quasi!

Mir wurde vor ca. 3 Jahren ein österreichisches Magazin vor die Nase gehalten mit großer Überschrift "Christina hat Magersucht" – es hat sehr weh getan, da ich wirklich gerne esse und ich finde, dass man mit so etwas nicht scherzen sollte!

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 Sasha Walleczek,  ATV-Star "du bist, was du isst"

Sasha Walleczek - Copyright by ATVMachen wir es uns nicht zu einfach, wenn wir die ganze Schuld den Medien und den darin propagierten Schönheitsidealen zuschieben?

Essstörungen haben die verschiedensten Hintergründe. Dazu gehören die in den Medien propagierten schlanken / mageren Models, aber vor allem die Vermittlung falscher Werte, die zu einem geringen Selbstwertgefühl führen und bei denen Schlankheit als das Maß aller Dinge gilt. Dazu kommt dann noch das Unwissen über (gesunde) Ernährung.

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Andrea Weidler, Wiener Models

 

Andrea Weidler - Copyright Ernst Kainersdorfer Die extrem dünnen Models tragen nur dazu bei, das Übel zu vergrößern und den bereits erkrankten jungen Menschen eine bessere Ausrede und falsche Vorbilder zu liefern. Diese falschen Vorbilder – also eindeutig magersüchtige Models – müssen wir von den Laufstegen verbannen. Man muss der Öffentlichkeit zeigen, dass Mode mit kranken Kindern verkauft wird und dass dies schlecht ist. Für die Agenturen wäre es eine wesentliche Arbeitserleichterung, wenn die Models wieder Kleidergröße 34 oder 36 haben dürften. Denn: Kleidergröße 32 ist frauenverachtend.

Die Medien müssen gewonnen werden im Kampf gegen Mager-Models. Auch die Jungdesigner, Modeschulen und Akademien sollen in unsere Initiative einbezogen werden. Kommuniziert werden muss:  "Hungern ist mega-out. Gut definierte Körper sind in".

[Gesamtes Statement / Zur Person]

 

 

 

 

 Auch ich/wir möchte/n die Initiative unterstützen.

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