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Die Initiatorinnen
Die Initiatorinnen der Initiative S-O-Ess
Mag. a Sonja Wehsely, Amtsführende Stadträtin für Soziales und Gesundheit
Unter dem Druck von Schönheitsidealen, gesellschaftlichen Ansprüchen und einer Modewelt, die jenseits von realen Konfektionsgrößen agiert, bereitet das Thema immer mehr Mädchen und Frauen Probleme. Angebote und Maßnahmen, die diesem Besorgnis erregenden Trend entgegenwirken, halte ich daher für ganz besonders wichtig.
Durch die Unterstützung von Persönlichkeiten aus den Bereichen Medien, Werbung, Wirtschaft, Mode und Industrie im Verbund mit GesundheitsexpertInnen kann langfristig eine Bewusstseinsänderung hinsichtlich gesundheitsgefährdender Vorbilder erreicht werden.
Die Stadt Wien startet mit S-O-Ess als erste europäische Stadt eine solche Initiative, die unter dem Motto „ No BODY is perfect“ gegen krank machende Vorbilder und für gesundheitsfördernde Maßnahmen im Kampf gegen Essstörungen eintritt.
Univ. Prof. in Dr. in Beate Wimmer-Puchinger, Wiener Frauengesundheitsbeauftragte
84% der Östereicherinnen finden, dass Frauen in den Medien zu dünn dargestellt werden. Rund 60% der Österreicherinnen sind auf Grund medialer Vorbilder mit ihrem Körpergewicht unzufrieden und haben bereits mindestens ein Mal eine Diät gemacht . Das zeigt eine aktuelle Studie von Karmasin Motivforschung. Als Motive für diese Diäten werden hauptsächlich Streben nach Schönheitsidealen und nach einem höheren Selbstwertgefühl genannt.
Daher haben wir in Wien die „Initiative S-O-Ess gegen ungesunde Schlankheitsideale“ ins Leben gerufen, um gemeinsam gegen krankmachende Vorbilder einzutreten. Wir wollen keine Schuldzuweisungen. Ziel ist es, gemeinsam Aufklärungsarbeit zu leisten, um den ungesunden Bilderwelten und dem Schlankhe
itswahn entgegen zuwirken.
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