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England

In England sind das Ministerium für Kultur, Medien und Sport, das British Fashion Council und etliche Experten, unter ihnen die internationale Essstörungsexpertin Susie Orbach, im Kampf gegen den Schlankheitswahn aktiv.


Februar 7, 2008: Hilary Riva, Geschäftsführerin des 'British Fashion Council' schreibt einen offenen Brief betreffend der Kommission „Model Health Inquiry“ kurz vor der Londoner Modewoche. In diesem Brief hebt sie vor allem die medizinischen „Zertifikate“ für Models hervor und betont, dass ihr das Fehlen von Enthusiasmus diverser Modevertreter Sorgen bereitet.
Model Health Inquiry

September 9, 2007: Die Kommission „Model Health Inquiry“, vom 'British Fashion Council' unter der Leitung von Baronin Kingsmill ins Leben gerufen, veröffentlicht den Endbericht. Vierzehn unverbindliche Empfehlungen zur Verbessunrg der Gesundheits- und Arbeitsituation von Fotomodels wurden von der Kommission (Vertreter der Modelagenturen, Modedesigner, Models, der Modeindustire, Medien sowie Gesundheitsexperten) ausgearbeitet:

  1. Models unter 16 Jahren sollen nicht auf den Laufstegen der Londoner Fashion Woche arbeiten.
  2. Die Modeindustrie sollte auf einer Ebene mit anderen Sektoren stehen, die mit Kindern arbeiten. Auszüge aus dem Strafregister sollten verbindlich für jene sein, die mit Models die jünger als 16 sind arbeiten. Dies sollte für Vermittler, Designer, Fotografen und Casting Direktoren gelten.
  3. Ab September 2008 sollten Models, die bei der Londoner Modewoche arbeiten, ärztliche Atteste vorweisen.
  4. Models, die bei der Londoner Modewoche arbeiten, müssen über britische Modelagenturen beschäftigt werden, um sicher zu stellen, dass sie über einen Pass verfügen und medizinische Checks richtig durchgeführt werden.
  5. Ein Bildungsprogramm für Gesundheit und Gesundheitsbewusstsein soll für Modells eingeführt werden.
  6. Einführung eines gesunden Umfeldes hinter der Bühne.
  7. Das 'British Fashion Council' betreibt während der London Fashion Week einen sogenannten "Foundation room" in dem den Models Ernährungsberatung und andere für Sie benötigte Unterstützung angeboten wird.
  8. Obwohl digitale Bildmanipulation außerhalb des Aufgabenbereiches liegt, wird appeliert, dass die Industrie bedenken soll, dass digital manipulierte Bilder unnerreichbare Vorbilder zeigen.
  9. Das 'British Fashion Council' soll Kontakte zu ähnlichen Organisationen aufbauen um global bestmöglich zu arbeiten.
  10. Das 'British Fashion Council' soll zusammen mit AMA (Association of Model Agents) arbeiten, um Mindestanforderungen und bestmögliche Standards für Modelagenturen, im Bezug auf Modelbuchung, aufzustellen.
  11. Eine wissenschaftliche Studie über die Prävalenz von Essstörungen bei Models und die Identifikation von Faktoren der Verletzbarkeit ,die mit Essstörungen assoziiert werden, soll finanziert werden.
  12. Eine detaillierte Erhebung der Arbeitsbedingungen von Fotomodellen wird angeregt.
  13. Eine zusätzliche Finanzierung des 'British Fashion Council' wird befürwortet, um die umfassenden Aufgaben fortlaufend bearbeiten zu können. 
  14. Ein dauerhafter Gesundheitsausschuss für Models soll eingeführt werden.

Englische Presseausschreibung

www.modelhealthinquriy.com

November 2000: “Der Druck dünn zu sein beeinflusst das Selbstbewusstsein junger Frauen“: Body Image Gipfel 21. Juni 2000
Tessa Jowell, britische Ministerin für Kultur, Medien und Sport ist der Meinung, dass es nicht Sache der Regierung ist zu definieren, was die „richtige Körperform“ ist.

Dieser Gipfel dient vor allem der Diskussion darüber wie Anliegen junger Mädchen in Bezug auf das Körperbild zu behandeln sind. Tessa Jowell will keine Regeln aufstellen sondern die Leute erreichen, die in der Position sind, um Wege zu finden, den Ansprüchen junger Frauen und Mädchen gerecht zu werden und sie zu unterstützen.

Hierbei sollen Modeindustrie, Film- und Medienwelt sowie die Industrie zusammenarbeiten.
Übersetzt:  „Fax des Kabinetts der Frauenministerin, England vom 30. November 2000

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