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USA

Angefangen von Harvard Anthropologin Anne Becker bis hin zu internationalen Models setzen in den USA seit 1998 Experten entscheidenen Schritte gegen den Schlankheitswahn.

 

Mai 2, 2007: Internationales Model Marvy Rieder trifft sich mit der Academy for Eating Disorders, um Interventionen für Models, die Gefahr laufen eine Essstörung zu entwickeln, zu planen. marVie Foundation

 

Januar 13, 2007: Das Kollegium der Modedesigner Amerikas (CFDA) gründet eine Gesundheitsinitiative mit Empfehlungen für die Modeindustrie, hält die Einführung eines Mindest Body Mass Indexes allerdings nicht für sinnvoll. Die Empfehlungen:

  • Schulung der Industrie, um die frühen Warnsignale einer beginnenden Essstörung wahr zu nehmen.
  • Models mit Essstörung sollen professionelle Hilfe bekommen, um weiter modeln zu können.
  • Workshops für die Industrie samt Models und deren Familie über Essstörungen, wie diese Auftreten, wie man sie identifiziert und wie sie behandelt werden können.
  • Keine Models unter 16 Jahren, um das Wohlbefinden von jungen Menschen zu fördern.
  • Models unter 18 sollen nicht nach Mitternacht arbeiten
  • Pausen für Models
  • Gesunde Mahlzeiten, Snacks und frisches Wasser soll bei Shootings vorhanden sein.
  • Ernährungs- und Fitness Ausbildung soll angeboten werden
  • Gesundes Umfeld „hinter der Bühne“ fördern, rauchfreie Zonen, Alkoholverbot für Minderjährige.

Diese Empfehlungen wurden von folgendem Komitee entwickelt: Joy Bauer (MS, RD, CDN), Louis Chaban, Nian Fish, Susan Ice (M.D.), David Kirsch, Diane von Furstenberg

 
Januar 9, 2007: Die 'Academy for Eating Disorders' stellt Richtlinien für die Modeindustrie auf. Wie z.B.:

  • Einführung einer Altersgrenze,
  • Einführung eines Mindest-BMI,
  • Einführung eines unabhängigen Gesundheitszeugnises,
  • Entwicklung von Regeln, um Models zu erkennen, die professionelle Hilfe brauchen,
  • Warnung durch die Modebranche vor jeglichen ungesunden Verhaltensweisen zur Gewichtskontrolle
  • Durchführung von Aufklärungskampagnen für Models, Agenten und deren Arbeitgeber
  • Vermehrte Kommunikation mit Werbeagenturen
  • Generelles Verbot von fototechnischen Manipulationen innerhalb der Modebranche
  • Einsatz von Models unterschiedlicher Gewichtsstufen und Figurtypen
  • Aufklärung der SchülerInnen, Models und Allgemeinbevölkerung über Tricks der Werbebranche
  • Zusammenarbeit mit Politikern, Interessensvertretern und Essstörungsorganisationen

Academy for Eating Disorders


November 2006: Die 'Academy for Eating Disorders' verlangt ein warnendes Label für Pro-Anorexia Web Seiten.
Um das Problem zu behandeln, fordert die 'Academy of Eating Disorders' Regierungsbeamte und Internet Service Anbieter auf warnende „Bilder“ bei „pro-ana“ Webseiten einzuführen.
Statementes wie: „Warnung: Anorexia nervosa ist eine tödliche Krankheit. Die Seite, die Sie öffenen wollen, bietet Informationen, die schädlich für Ihre Gesundheit sein können.“ sollten aufscheinen, wenn ein Pro-Ana Forum besucht werden will. Academy for Eating Disorders

Oktober 26, 2006: Die 'Academy for Eating Disorders' fordert auf, untergewichtige Models von den Laufstegen und Modemagazinen zu verbannen und ermutigt die Modeindustrie ein Mindest-Größen-Gewicht-Verhältnis einzuführen. Academy for Eating Disorders

2004: Unilever erstellte den Dove Report „Challenging Beauty“. Die Studie zeigt auf, dass 90 Prozent der Frauen in den USA ihr "Aussehen" als durchschnittlich oder überdurchschnittlich empfinden. Während 36 Prozent nur ihr "Aussehen" als überdurchschnittlich definieren, sagen nur 18 Prozent, dass ihre „Schönheit“ überdurchschnittlich ist. 75 Prozent der Befragten stimmen zu, dass Schönheit nicht mit dem Aussehen zusammenhängt, sondern mit der Lebensfreude. 79 Prozent der Interviewten wünschen sich, dass Schönheit nicht immer in Zusammenhang mit einem physisch perfekten Körper gestellt wird. Initiative für wahre Schönheit

 

1998: Harvard Anthropologin Anne Becker findet einen plötzlichen Anstieg von Essstörungen bei weiblichen Teenagern in Fiji nach der Einführung des Fernsehens. Ihre Studie deckte auf, das 75 % der Mädchen von Fiji sich zu dick finden. Harvard Artikel

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