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Deutschland
Seit Dezember 2007 setzen sich in Deutschland die Bundesgesundheitsministerin, die Bundesjugendministerin und die Bundesforschungsministerin gemeinsam mit diversen Vertretern der Mode und Werbeindustrie gegen den Schlankheitswahn ein.
Februar 2008: IGEDO Company, Veranstalter der Düsseldorfer Modemesse Igedo Fashion Fairs, unterstützt die Initiative „Leben hat Gewicht – gemeinsam gegen den Schlankheitswahn“ der Bundesregierung. Ziel soll es sein, in den nächsten Monaten gemeinsam mit der deutschen Modeindustrie einen nationalen Kodex gegen übertriebenen Schlankheitswahn in der Branche zu erarbeiten.
Igedo Company unterstützt BMG
Dezember 2007: Die Initiative „Leben hat Gewicht“ wird von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, Bundesjugendministerin Ursula von der Leyen und Bundesforschungsministerin Annette Schavan in Berlin vorgestellt. Als Vorbild gilt die Wiener Initiative S-O-Ess gegen unerreichbare Schlankheitsideale.
Die Beteiligten Ministerien sehen folgende Maßnahmen vor:
- Thematisierung von Essstörungen im Rahmen des Nationalen Aktionsplans der Bundesregierung zur Prävention von Fehlernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und damit zusammenhängende Krankheiten.
- Das Thema Gesundheit wird beim 13. Kinder – und Jugendbericht, der im Auftrag der Bundesregierung erstellt wird, erstmals in den Mittelpunkt der Kinder- und Jugendpolitik gerückt.
- Mit der Mode- und Werbebranche werden Gespräche geführt, mit dem Ziel, mittelfristig konkrete Vereinbarungen bis hin zu Selbstverpflichtungen zu treffen. Keine „Magermodels“ auf den Laufstegen bzw. in der Werbung.
- Aufklärung der Bevölkerung bezüglich Essstörungen in Schulen, Sportvereinen, bei Ärzten, in der Jugendarbeit.
- Zusammenarbeit des Bundesgesundheitsministeriums und des Deutschen Olympischen Sportbundes.
- Unterstützung eines Selbsthilfemodellprojektes
- Forschungsprojekte zum Thema Essstörungen werden finanziert.
- Kindergarten als Lernort für gesunde Ernährung und ein positives Körpergefühl.
- Medienkompetenz von Eltern und Kinder stärken.
Ein Expertengerium mit den relevanten Akteueren der Fachverbände und den beteiligten Ministerien wird in den nächsten Monaten unter Federführung des Bundesgesundheitsministeriums konkrete Maßnahmen erarbeiten. Ziel ist die Bündelung von Aktivitäten.
Pressemitteilung - Bundesministerium für Gesundheit
Bundesministerium für Gesundheit
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